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1. Arbeitsschritt - Materialeingangskontrolle:
Ausgangsmaterial der Kugelproduktion ist Stahldraht. Qualität und Legierung sind durch Analyse- und Prüfungszertifikate belegt. Mögliche Schäden, z.B. Rissbildung, abweichende chemische Zusammensetzung, ermittelt die Eingangskontrolle. Nur einwandfreie Werkstoffe werden verarbeitet.
2. Arbeitsschritt - Zuschnitt und Pressen:
Beim ersten Fertigungsschritt wird Draht maßhaltig zugeschnitten und sogleich zu Kugeln verformt. Mit Hilfe einer Prozess-Überwachung wird die Qualität kontrolliert.
3. Arbeitsschritt - Flashen:
Flashenmaschinen entfernen den Pressgrat und bringen die Kugeln auf ein einheitliches Maß. Eine Durchmesserkontrolle und Sortierung schließt sich an.
4. Arbeitsschritt - Härten:
In speziellen Glühöfen werden die Kugeln erwärmt und gehärtet, danach in ölgefüllte Abschreckbecken abgekühlt und entspannt. Mittels eines Schliffbildes wird das Gefüge der Kugel überprüft, auf einem Druckprüfer die Bruchfestigkeit getestet.
5. Arbeitsschritt - Schleifen:
Durch mehrstufiges Schleifen werden die gehärteten Kugeln auf das gewünschte Standard- bzw. Kudenmaß gebracht.
6. Arbeitsschritt - Waschen, Trocknen, Konservieren:
Nach Fertigung der Kugeln erfolgt anschließend deren Prüfung und Konservierung.
7. Arbeitsschritt - Sortierung, Endprüfung und Verpacken:
Nach einer mikroskopischen Oberflächenuntersuchung trennen Lehrmaschinen die Kugeln automatisch nach Sorten. Mit Hilfe spezieller Prüfgeräte werden die Kugeln auf Rauheit und Rundheit geprüft und dokumentiert. Die Maßhaltigkeit wird gemessen und mit einem Prüfungszeugnis zertifiziert. Die Verpackung der Kugeln erfolgt nach Kundenwunsch. |